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 Betreff des Beitrags: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 25.06.2010, 22:29 
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Monster-Meister
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So, nach langer basteltechnischer Abstinenz wage ich mich endlich wieder mal an einem Projekt. Ich bin eher bastelwütig und wirklich bemalfaul, womit ich tausend unbemalte Baustellen hier rumliegen habe. Also hab ich mir ein Projekt ausgesucht, bei dem ich möglichst wenig bemalen muss.
Umso besser, dass letzten Mittwoch einer meiner Grails bei mir ankam. Samstags bei Ebay gekauft und bezahlt, und bereits nach 5 Tagen war das Schmuckstück. Ich hab vor Vorfreude den Karton, in dem es eingepackt war, regelrecht zerpflückt. Es ist zwar kein Kit, dafür eines meiner Lieblingstoys als Kind. Früher als kleines Kind konnte ich es mir nie leisten, diese Serie zu sammeln, da ich schon mit Lego, Transformers und MASK ausgelastet war. Umso neidischer war ich auf einen guten Freund, der damals so einiges davon besaß. U.a. auch meinen Grail! Vor ein paar Wochen fiel mir eine Folge der Zeichentrickserie bei Youtube in die Hände, und schon war das alte Feuer entfacht... Also Ebay unsicher gemacht und zu nem vernünftigen Kurs gekauft.
Funktionieren tut sie recht gut; ein paar Teile der Mechanik sind etwas schwergängig, aber ich wollte sie eh zerlegen, um die Dame neu aufzubauen. Sie wird zerlegt, gereinigt, mit neuen selbstgemachten Decals versehen uvm. So, hier ist sie nun, die elegante Lady...
Die wunderschöne Shadow Bat aus der amerikanischen Zeichentrickserie STARCOM!!! Ich finde das Raumschiff einfach wunderschön, so schwarz und elegant... Noch bevor es offiziell die Tarnkappenbomber gab, gab es schon dieses Raumschiff. Sie hat deswegen einen so großen Bauch, weil sie neben der Funktion eines Bombers auch ein Truppentransporter ist. Sie kann Mannschaften, Container, Fahrzeuge und sogar kleine Aufklärer darin transportieren. Das obercoole ist: sie kann auf jedem ihrer Flügel einen Raumjäger transportieren, welcher magnetisch auf ihr befestigt wird! Diese beiden sog. Parasites stehen als nächstes auf meiner Wish-Liste und dürften morgen bei mir eintrudeln. Interessant ist auch der Maßstab von 1/35; sie ist rund 34cm lang und besitzt einige Funktionen. So können die Kabinendächer per Knopfdruck geöffnet werden, ebenso springen die beiden Flügelkanonen aus ihrem Rumpf hervor. Zudem kann man die Ladebucht öffnen, indem man den großen blauen Knopf hinten drückt. Dieser setzt ein Gewirr aus Zahnrädern und Federn in Gang, sodass die Ladebucht langsam unter mächtigem Radau nach unten ausfährt. Der Mechanismus ist dermaßen stark, dass man das Raumschiff auf den Boden stellen kann und das sog. Power Deployment das gesamte Raumschiff nach oben drückt. Die beiden Piloten haben magnetische Füße und können an bestimmten Stellen am Raumschiff „andocken“, da diese Flächen aus Metall bestehen. Sie ist in einem guten, jedoch klar benutzten Zustand. Immerhin hat das Teil rund 25 Jahre auf dem Buckel! Die Cockpitkanzeln sind noch wunderschön klar und fast ohne Kratzer, sie muss dringend entstaubt werden, und ein paar der Aufkleber sind nicht mehr so dolle. Aber wofür bin ich Bastler und Modellbauer!
So, genug gelabert, hier erst einmal ein paar Bilder vom „Ausgangsmaterial“:

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Wie ich es bereits angedroht hatte, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Grail, die Shadow Bat aus der Zeichentrickserie STARCOM, „etwas“ zu pimpen. Ursprünglich wollte ich sie NUR reinigen, säubern und mit neuen Decals versehen, da die alten nach über 25 Jahren in einem nicht mehr wirklich dollen Zustand waren. Nachdem ich mir zwei Folgen der Serie auf der DuRöhre angeguckt und mir die ‘Bat näher angesehen hatte, war mir klar: die bleibt nicht so! Ne Triebwerksbeleuchtung wäre doch ne feine Sache, also hab ich bei Ebay nen Satz High-Power-LEDs gekauft, die dann auch diese Woche bei mir eintrudelten. Erst einmal habe ich den Vogel gestrippt, also bis aufs letzte Schräuble zerlegt. Da kamen mir gleich ein paar Federn entgegengesprungen, die wohl irgendwoher gekommen sein müssen. Na, das wird schon wieder, schließlich bin ich Bastler. Praktischerweise waren die Metallteile, auf die man die Figuren usw. stellen kann, nicht festgeklebt, sondern nur mit verbogenen Blechlaschen versehen, sodass sich diese kinderleicht demontieren ließen.

Hier mal die Einzelteile (bis auf die Schrauben; ich denke, die brauche ich nicht abzulichten, ne)

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Je länger ich mir das Cockpit angeschaut habe, desto mehr offenbarte sich: Das kann nicht so bleiben! Da gibt’s quasi keinerlei Schalter, die Sitze sind schlichtweg nicht vorhanden, es gibt ebenso keine Konsolen bzw. Instrumente sondern nur nen popligen zweidimensionalen Aufkleber und und und. Zudem sieht es beleuchtet bestimmt besser aus, und irgendwo hab ich noch eine Schachtel mit lauter kleiner LEDs. Und ich werde bestimmt einen Meter Lichtleiterkabel verlegen dürfen. Vielleicht noch eine kleine Blink-Schaltung dazu, vielleicht. Aber so weit bin ich noch lange nicht. Ich habe schon mal die Triebwerksplatte vorbereitet und die Öffnungen aufgebohrt, sodass ich später die LEDs dort einkleben kann. Praktischerweise haben die Öffnungen GENAU den gleichen Durchmesser wie die LEDs *smile*

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Dann habe ich mir rote und schwarze Selbstklebefolie organisiert, sprich meine Vorräte geplündert (nur gut, wenn man sowas rein zufällig schon ein paar Jährchen irgendwo vor sich rumgammeln hat). Die alten Hoheitszeichen-Aufkleber sind nach 25 Jahren total wellig, keine Ahnung, ob der Besitzer damals zu dämlich war um sie sauber aufzukleben oder ob sie sich im Laufe der Jahre verselbstständigt haben. Egal, sie mussten runter. Also, her mit der Folie, und grob ausgeschnitten.

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Teil auflegen, Umrisse umzeichnen…

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Folie drauf, schwarze Dreiecke aus der schwarzen Folie geschnitten, drauf und fertig. Links meine Version, rechts das alte Original:

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So, die Insignien der Oberseite sind nun neu. Nun ging’s auf der Unterseite weiter. Erstens… naja, wellig wie Sau. Zweitens: wie bekifft konnte man nur sein, um den Aufkleber dermaßen SCHIEF aufzukleben???

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Also, runter damit! Die Kleberrückstände waren härter im Nehmen als gedacht, doch mit gewissen Zaubermitteln, die ich nicht verraten möchte, waren diese schließlich doch wegzukriegen. Und noch mehr, selbst die Umrisse des Aufklebers sind so gut wie nicht mehr auszumachen. Gewissenhaft, so wie ich nun mal bin, musste ich mir was einfallen lassen, damit mein Aufkleber NICHT krumm und schief wird. Die Lösung ist ganz einfach: etwas Isolierband sauber parallel zu den „Leisten“ oben aufkleben und sich so nach unten arbeiten, bis man auf der richtigen Höhe ist:

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Hier das neue Decal:

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Nun das Decal an der aufgeklebten Linie ausrichten, anbringen, fertig:

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So, nachdem nun das erledigt war, kam die nächste (kleine) Baustelle: die Laser. Klar, es ist Spielzeug, also darf man nicht erwarten, dass die Laufmündungen vorhanden sind. Also musste ich auch hier nachhelfen. Flugs nen Bohrer in den Dremel eingespannt und munter und fröhlich ein paar Löcher reingebohrt:

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Als nächstes habe ich mit dem „Buckelbaster“, wie Fabi ihn so schön genannt hat, befasst. Vielmehr mit dem hässlichen Aufkleber. Denn dieser sah nach über 2 Jahrzehnten alles andere als prickelnd aus.

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Also, runter damit, Oberfläche reinigen usw. Dann mit Isolierband abgeklebt, um eine saubere Linie zu erhalten. Dann den alten Aufkleber auf die andere Seite, damit ich alle neuen Aufkleber auf die korrekte Höhe bekomme.

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Zum Schluss noch die Teile des alten Aufklebers drauf, die ich wiederverwenden musste. Fertig!

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Nun wurde das Rumpfoberteil von SÄMTLICHEN Aufklebern befreit, welche ich aber noch aufbewahren muss, da diese später wieder drauf kommen. Ab damit ins Reinigungsbad, ne Mischung aus Wasser, Seifenlauge und Spülmittel. Zwei Stunden einweichen lassen, mit ner Bürste vorsichtig drübergehen und raus damit. Et voila!

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Dann habe ich neue Aufkleber fürs Heck gemacht und natürlich aufgeklebt.

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Jetzt geht’s ans Cockpit. Flugs ein paar Screenshots aus ein paar STARCOM-Folgen ausgedruckt:

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Den Dremel mitsamt Trennscheibe angesetzt und vorsichtig gedremelt:

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Noch ne neue, durchgängige Rückenplatte angefertigt und verklebt:

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Nun ging es daran, Platz im Cockpit zu schaffen, indem ich die alte Kopfstütze sowie die komplette Rückplatte wegzudremeln. Somit konnte ich die benötigten 3mm an Platz gewinnen, damit ich einen neuen Sitz anfertigen kann.

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Begonnen habe ich mit der Kopfstütze, welche ich aus 3mm dickem Vollmaterial geschnitzt habe. Zuerst habe ich die Aussparung für den Kopf bzw. Helm reingefeilt, und dann mit einem breiten Schmirgelklotz der gesamten Kopfstütze eine Rundung zu verpassen.

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Sitzt, passt und hat Luft!

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Hier seht ihr meine Grabbelkiste für LEDs und sonstigen Kleinkram, den ich für das nächste Projekt brauche. Und zwar der Bildschirmkonsole mitsamt Tastatur, die im hinteren Cockpit ihren Platz findet. Das Bild zeigt alle einzelnen Arbeitsschritte von links nach rechts und von oben nach unten. Die beiden Schrägen sind deshalb drin, weil der Bildschirm leicht abgeschrägt ist, wie man auf den Referenzfotos erkennen kann. Ursprünglich wollte ich zwei grüne LEDs einbauen, habe mich dann jedoch für eine einzelne rote LED entschieden. Was ich dann später nochmals verworfen habe und nun endgültig eine blaue SMD-LED verbaut habe. Dazu nachher mehr.

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Nachdem ich die rote LED auf das korrekte Maß runter gefeilt hatte, habe ich 2 kleine Plättchen zum Fixieren aufgeklebt und diese Konstruktion in das Gehäuse eingeklebt. Nachdem dies erledigt war, habe ich das Gerät mal probeweise an Ort und Stelle gehalten und musste feststellen, dass es irgendwie zu klein geraten war. Also nochmals alles von vorne, diese Mal eine Nummer größer. Auf dem letzten Bild seht ihr die neue Version mitsamt dem Schaltpult für die Tastatur.

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Heute kamen endlich die heiß ersehnten SMD-Leuchtdioden vom großen C bei mir an. Zuvor habe ich mich jedoch erst den beiden Sitzen gewidmet. Der Vordersitz ist aus einem Stück, aus 5mm dickem Polystyrol, geschnitten und gefeilt worden. Auf der Rückseite habe ich eine Nut eingearbeitet, damit dieser bündig mit der Kopfstütze abschließen konnte. Dann noch eine neue Abdeckplatte aufgeklebt damit diese das große Loch verschließen konnte, und rein damit. Vorletztes Bild zeigt den Vordersitz, das letzte hingegen den Sitz des Heckschützen / Navigators.

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Nun kam ich nicht mehr drumherum, mich um die LEDs kümmern zu müssen. Warum müssen? Herrje, was verdammt klein sind doch diese Mistviecher! Ich hatte bis dato noch keinerlei Erfahrung mit SMD-Bauteilen, und ich musste mir ausgerechnet die kleinsten Exemplare raussuchen. Diese Miniatur-LEDs sind gerade mal 1,6mm lang, also 0,16cm! Das erste Bild zeigt den Streifen, in welchem meine 5 blauen LEDs geliefert wurden. Das, was auf dem 2ten Bild wie ein Sandkorn aussieht, ist das KOMPLETTE Bauteil! Die Leuchtfläche ist 1,2mm breit, somit entfallen für die Lötflächen, an welche ich die beiden Kabel anlöten durfte, gerade einmal 0,2mm pro Seite. Da half nix: ich musste den Winzling auf nem Streifen Plasticsheet aufkleben, um das Teil irgendwie handeln zu können. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um die Lötflächen überhaupt zu treffen anstatt den LED-Körper oder das Plasticsheet zu erwischen. Dann noch die Polarität herausfinden, und ab ging’s an meine Teststromquelle. Holla, ganz schön viel Licht für solch ein winziges Teil! Nun konnte ich das fertig verlötete Bauteil an seinem zugedachten Platz platzieren. Genauso ging ich bei der LED für den ersten der beiden seitlichen Bildschirme vor, dieses Mal hatte ich eine rote LED verwendet.

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Jetzt konnte ich austesten, ob meine Konstruktion überhaupt richtig an ihren Platz konnte, also rein mit dem Cockpit in die Rumpfoberhälfte.

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Nun noch Pilot und Copilot bzw. Heckschütze rein. Passt wie Arsch auf Eimer!

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 26.06.2010, 09:08 
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Monster-Mythos
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Das ist Pulitzerpreisverdächtig.
Wird das Teil hoffentlich noch anständig lackiert?

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Jener Fremdling(lat.hospes, von der Sanskritz-Wurzel ghas = essen) , der einst als Feind den Göttern geopfert wurde.

Mit zunehmender Verfeinerung der Sitten wurde er Mit-Essser oder vom Zubereitenden Gewerbe bloß Ausgenommener.


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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 26.06.2010, 17:28 
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jede menge arbeit . :shock:
danke fürs zeigen . mal sehen was du noch alles machst :mrgreen:
mfg stefan

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.........nichts ist so wie es scheint .......


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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 26.06.2010, 18:27 
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Danke ihr Zwei ^^.

@ Stephan: also, wie ich oben schon schrieb, will ich mir eine Volllackierung ersparen. Irgendwie hadere ich, dieses schicke Schwarz zu verunstalten *lol*. Ich denke, mit ner Alterung versaue ich mir nur die elegante Linienführung der Bat.

@ Stefan: nun, das wird bestimmt nicht mein letztes STARCOM-Raumschiff bleiben!

Heute hab ich nicht allzu viel gemacht, was schlichtweg an den gefühlten 60 Grad in meiner Dachgeschosswohnung lag, aber ich bin dennoch zufrieden. Beschäftigt habe ich mich dieses Mal mit den 6 Haupttriebwerken im Heck der Bat. Zuerst habe ich mir 6 4mm hohe Distanzhülsen aus Alurohr geschnitten, um dann die High Power-LEDs einsetzen und verkleben zu können. Dann habe ich die Anschlüsse zurecht gebogen und das gesamte Ding verkabelt, verdrahtet und verlötet. Das letzte Bild zeigt die gesamte Konstruktion im Betrieb bei Tageslicht. Sieht doch nett aus!

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Nun habe ich das Rollo vorm Fenster komplett runtergezogen und mir das ganze mal im völligen Dunkeln betrachtet. Neugierig, wie ich bin, habe ich die Triebwerksplatte gleich in den Rumpf eingebaut, wozu ich noch eine Öffnung ins Plastik reinfräsen musste. Wäre die Power Deployment-Einheit nicht im Weg, hätte ich sowas von viel Platz hinten gehabt… aber egal, nur gut, dass da links und rechts noch Platz für die Kabel ist! Oberteil druff, und los geht’s! Ready for take-off!!!

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Und hier noch ein großes Einzelbild bei herabgezogenem Rollo. Ich finde, das kann sich sehen lassen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 26.06.2010, 18:35 
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Monster-Mythos
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Hachh sowas würde ich auch gerne könnnen, ich krieg noch nicht mal ne Lötstelle hin.
Weiter so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 26.06.2010, 20:52 
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Du, das Löten ist gar nicht mal so schwer. Hier hält es sich ähnlich wie beim Modellbau. Alles eine Sache der Übung. Man muss sich nur ran trauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 27.06.2010, 03:14 
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Stephan hat geschrieben:
Hachh sowas würde ich auch gerne könnnen, ich krieg noch nicht mal ne Lötstelle hin.
Weiter so.

schliesse mich da mal wieder voll an .
nen lötkolben hab ich noch .........aber rantrauen dauert noch :(

auf dem letzten photo sieht er klasse aus. :appl:
nur die blauen kanonen wollen mir nicht so recht gefallen :oops: :mrgreen:
mfg stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 28.06.2010, 07:17 
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ich hab auch schon versucht zu löten, es klappt aber nicht.
egal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 29.06.2010, 09:58 
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Ich erlaube mir hier DEN Fehler beim löten zu erklären. (Habe Löten in der Handwerkerausbildung gelernt)
Bei einem Freund von mir klappte es auch nicht. Hab ihm mal zugesehen, und folgendes.
Es reicht nicht das Lötzinn mit dem Kolben zu schmelzen und danach zu versuchen die flüssige Masse wie eine Paste auf die Lötstellen zu schmieren (= kalte Lötverbindung = weniger Halt als geklebt).! Sondern die Lötstelle soll erhitzt werden.Dann wird das Lötzinn, im Modellbau meistens Draht mit integriertem Flussmittel, auf die Lötstelle gehalten und das Zinn verteilt sich auf die erhitzenten stellen und fliesst in Ritzen dank Kapillarwirkung. Falls man Lötzinn mit integriertem Flussmittel benutzt dann nicht noch zusätzlich eine Lötpaste oder ähnliches verwenden. auch nicht vergessen, die zu verbindende Teile müssen mettallisch Blank sein und Fettfrei (Fingerabdrucke)
Nie den Lötkolben mit Feile säubern, immer nur "abwischen"
Durch diesen kleinen Unterschied ergeben sich tolle Resultate.

Auch finde ich das Aufpimpen toll gelungen. Besonders das beibehalten von "Spielzeug" ich habe eine riesen Sammlung von Batman Zeugs und hab mal versucht ein Batwing aufzupimpen, das gesammt ergebniss war immer noch Toy.Haft. Aber man kann , wie du beeindruckend zeigst, viel mehr aus einem Spielzeug rausholen.
Einzig die Streifen auf dem Buckelblaster sind nicht geradlinig genug geschnitten. Sieht ein bisschen "unsorgfältig" aus. Ansonst absolut Respekt. Ich teile auch deine Meinung betreff nicht Lackierung des Teils.

SMD -Dinger, Toll !! kannte ich noch nicht mal, werde ich demnächst mal versuchen müssen. will das Redbird von Batman und Robin Revell in Angriff nehmen

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Heng

Freiheit bedeutet nicht : Tun was man will.
Sondern : Nicht tun müssen, was man nicht will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 29.06.2010, 20:50 
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Danke, Leutz. Das ermuntert mich ungemein, mein Projekt weiter durchzuziehen und nicht wieder (wie sonst üblich) mittendrin aufzuhören. So, heute habe ich LED Nr.3 in Bildschirm Nr.3 verbaut. Nun habe ich hinten eine orangene, eine blaue und eine rote. Zum Abschluss werde ich natürlich noch Abdeckungen für die Öffnungen basteln, damit die LEDs dahinter verschwinden können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 01.07.2010, 18:41 
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Also.... heute, nach ewig langen 1 1/2 Wochen, kamen endlich meine neuesten Grails bei mir an. Ja, es sind gleich 3!

Die Sammlung habe ich eigentlich nur wegen der beiden Parasiten gekauft- die Bat gab es quasi gratis als Beigabe. Nun ja - den Kaufpreis hielt ich anfangs für fair. Warum nur anfangs?
Von wegen "bespielter, aber guter Zustand" - das ist wohl viel mehr ein Witz! Total staubig, schmutzig, dreckig, die Klarsichtteile haben größtenteils mehr als nur ein paar Kratzer, die Decals sind z.T. Klump, die Verwandlung der Parasites geht so gut wie gar nicht mehr - da kommt eine Menge Arbeit auf mich zu! Ich musste bei EBay in all den Jahren noch nie jemanden negativ bewerten - das wird 'ne Premiere.
Ich werde ALLES zerlegen und gründlich reinigen müssen. Bei der Gelegenheit werde ich mir mal die Mechanik der Parasites angucken. Vielleicht kann man da noch was retten. Vermutlich sind die Federn hin. Ich werde also Federstahldraht benötigen, um mir neue machen zu können. Hat da jemand nen Tip, wo ich sowas herbekomme?
Das Problem mit den übelst verkratzten Cockpitkanzeln habe ich bereits im Griff. Hier wirkt Displaypolitur, die eigentlich für Handys gedacht ist, (fast) wahre Wunder. Ja, nun habe ich gleich 2 Shadow Bats in meiner noch mehr als überschaubaren STARCOM-Sammlung...

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 04.07.2010, 07:38 
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Hallo,

yepp, da lohnt sich die Arbeit. peace

Bernd

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In Memoriam Bela Lugosi
1882-1956


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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 04.07.2010, 11:41 
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Ich hab diese Woche nicht viel gemacht (kein Wunder bei 35 Grad Celsius in meiner DG-Wohnung).

Hier mal ein schöner Vergleich, was man aus einem "versauten" Spielzeug so alles raushauen kann. Links meine gesäuberte und aufpolierte Shadow Bat, rechts das "Drecksstück". Man beachte die Transparenz der Klarsichtteile. Hier hat eine Displaypolitur, die eigentlich zum Entfernen von Kratzern auf Handy-Displays gedacht ist, wahre Wunder gewirkt. Sieht fast aus wie neu. Die ganzen kleinen Decals fehlen noch, aber die kommen erst ganz zum Schluss drauf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 24.07.2010, 22:43 
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So, ich habe endlich wieder mehr Zeit und habe wieder ein bisschen weitergebastelt. U.a. habe ich mit dem vorderen Armaturenbrettt begonnen. Das hintere ist bereits fertig und schwarz grundiert. Die Tage gibts wieder mehr Bilder.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shadow Bat-Tuning – oder: warum macht der Verrückte sowas?
BeitragVerfasst: 25.07.2010, 10:21 
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Monster-Mythos
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Also jucken täte mich sowas schon mal, wenn ich nicht soviel Gelumpe rumstehen hhätte.

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